Treulich
Keine Rabatte, keine Aktionen.
Abverkauf löst ein Problem, das wir nicht haben wollen. Wer zu viel produziert, muss Resteloswerden. Wer den Preis senkt, sagt damit: Es war vorher zu teuer, oder es ist mir nicht mehr wichtig genug.
Beides trifft auf uns nicht zu.
Wir fertigen in kleinen Chargen und kalkulieren so, dass der Preis stimmt, vom ersten Tag an. Wenn etwas ausverkauft ist, ist es ausverkauft, bis die nächste Charge fertig ist. Kein künstlicher Druck. Kein Anlass zur Eile.
Wer heute kauft, muss sich morgen nicht ärgern. Der Preis eines Treulich-Produkts ist eine Aussage, keine Verhandlungsmasse.
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Warum es Treulich gibt
Man kann sich wünschen, dass die Dinge besser werden. Oder man fängt an.
Wo du morgens deinen Kaffee kaufst, wessen Werkstatt du vertraust, wem dein Geld am Ende nützt — das entscheidet niemand für dich. Das entscheidest du, jeden Tag, mit jedem Einkauf.
Treulich ist aus dieser Überlegung entstanden. Ein eigenes Unternehmen schafft einen Kreislauf, in dem Geld dort bleibt, wo es hingehört: bei sorgfältiger Arbeit, bei verlässlichen Partnern, bei Projekten, die unsere Gemeinschaft stärken.
Gründen ist kein Ersatz für alles andere. Aber es ist das, was bleibt, wenn das Reden vorbei ist.
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Ein Wort zur Sprache
Es gibt Unternehmen, die glauben, ein englischer Begriff mache eine deutsche Sache größer.„Mindset“ statt Haltung. „Community“ statt Gemeinschaft. „Impact“ statt Wirkung. Wir halten das für Kauderwelsch, und zwar für eines, das nicht einmal weiß, dass es eins ist.
Ludwig Reiners, dessen „Stilfibel“ 1951 erschien, hätte sich wohl gewundert, dass fünfundsiebzig Jahre später ein Parfumhersteller seine Ratschläge beherzigt. Aber sein Grundsatz trägt noch: Wer klar schreiben will, muss zuerst klar denken. Wir geben zu, daran täglich zu arbeiten, klares Denken ist anstrengender als klares Schreiben.
Jeder Satz auf dieser Seite soll verständlich sein, ohne dass man ihn zweimal lesen muss. KeinFachjargon, der Tiefe vortäuscht. Keine Fremdwörter, wo deutsche besser treffen. Wer beim Wort „Anstand“ nicht an „Code of Conduct“ denkt, ist hier richtig.
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